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Stöppach-Kommentar 032012

Stöppach, Vergangenheit und Heute

Stöppach
Stöppach Stöppach, die Trauerweide im Ortskern ist das Wahrzeichen des Gemeindeteiles. Foto: Heinz Stammberger

Stöppach – Ortsteil von Untersiemau
Stöppach, heute ein Ortsteil der Großgemeinde Untersiemau kann auf eine vielgestaltige Vergangenheit zurückblicken. Im Jahre 1622 wurden unter der alten Dorflinde die Gemeindeversammlungen durchgeführt. „Mit Stolz kann der Ortsteil Stöppach der Gemeinde Untersiemau in die Zukunft blicken“, schreibt Herbert Stelzner im Jahre 1988 in die Festschrift: „125 Jahre Gesangverein Stöppach“.
Die Gemeinde nahm erstmals 1967 am Wettbewerb „Das schönere Dorf“ teil. Sie errang auf Anhieb den Sieg und bekam einen Siegerbrunnen. Im Jahre 1970 wurde sie beim Wettbewerb zum schönsten Dorf Oberfrankens gekürt und konnte beim Landesentscheid eine Bronzemedaille erringen. Sie zählte zu den 17 schönsten Gemeinden Bayerns.Wer heute durch den Ort wandert, wird sich schwer tun diese Erfolge noch zu finden. Der Siegerbrunnen aufgestellt im „Richard Schramm Platz“ sieht vermoost aus. Die Wege sind von Unkraut überwuchert und die Büsche zeigen, dass kein Fachmann die Pflege übernommen hat.
Viele Jahre lang hat Rektor Dieter Heuer mit seiner Ehefrau Ingrid und Leni und Horst Lang die Pflege ehrenamtlich gemacht.
In den ersten Jahren des Bestehens des „Vereins für Gartenbau und Ortsverschönerung Stöppach“ fanden sich Mitglieder die die Arbeit übernahmen.
Doch in dem letzten Jahrzehnt kümmerte sich niemand mehr um die Pflege. Nur der gemeindliche Bauhof Untersiemau versieht ab und zu die nötigsten Arbeiten. Vom Verein, gegründet eigentlich zur Erhaltung des einmal „schönsten Dorf Oberfrankens“, wurden die Arbeiten vernachlässigt.
In den letzten Jahren, unter der Leitung des Bürgermeisters Michael Boßecker, SPD, wurde der Ortsteil noch mehr vernachlässigt.
Die Fällung der zwei gesunden, fast 80 Jahre alten Linden, am Alten Bockstall, die Vernachlässigung der Pflege der „Kugelakazien“ am Kriegerdenkmal und weitere kleinere Dinge zeigen, dass der Ortsteil ohne einen starken aktiven Gartenbauverein in der Gemeinde vernachlässigt wird.
Bürgermeister Boßecker versprach auf der JHV des Vereins im Jahre 2011, dass am Alten Bockstall wieder eine Sitzgarnitur aufgestellt wird. Die Akazien sollten auch schon lange geschnitten sein. Leider nur Versprechungen, ohne sichtliche Taten.
Im März 2012 wurde nun auf der JHV des Vereins ein neuer 1 Vorsitzenden gewählt. Die Hoffnung vieler Einwohner ist nun, dass mehr Druck auf die Gemeindeverwaltung, Bürgermeister und Gemeinderäte gemacht wird, dass Stöppach wieder ein ansehnlicher Ortsteil wird.
Quelle: zum Teil 125 Jahre Gesangverein Stöppach

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Heinz Stammberger

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