Baumschule Horstmann/Pflanzenschutz

Mitteilungen Bürgermeister

Mitteilungen des Bürgermeister-1701

Bürgermeister Rolf Rosenbauer (CSU)
Bürgermeister Rolf Rosenbauer (CSU) Neujahrsschwimmen 2017. Foto: Heinz Stammberger

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,
Hartgesottene Neujahrsschwimmer haben sich also am 1. Januar in das eisige Wasser des Stöppacher Dorfteiches gewagt, um sich und ihre Gesundheit für das neue Jahr 2017 abzuhärten. Natürlich gab es auch die Aufforderung an den Bürgermeister, dies ebenso zu tun. Allerdings bat ich um Verständnis diesem Wunsch nicht nachkommen zu wollen, „ ... sonst gibt's heuer noch Neuwahlen, denn das überleb' ich nicht." Vielen Dank für das Einsehen (wenigstens vorläufig!) Möge allen, die wie ich an diesem Neujahrstag eher „trocken" geblieben sind, im Jahr 2017 die Gesundheit auch ohne diese eisige Abhärtung erhalten bleiben.
So wünsch ich Ihnen, liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger, auch namens des Gemeinderates und der Verwaltung der Gemeinde Untersiemau für das neue Jahr alles Gute, Glück, Gesundheit und Gottes Segen. Möge das Jahr 2017 Ihnen Erfolg und Zufriedenheit geben und unserer Gemeinde wieder viele gute und schöne Ereignisse bescheren, so dass wir am Ende des Jahres gemeinsam sagen können: „2017 war ein gutes Jahr!"
Und damit es ein gutes Jahr wird, machen wir uns Gedanken, wie wir die im letzten Jahr begonnenen Maßnahmen weiterentwickeln können und welche Projekten in diesem Jahr in unserer Gemeinde auf den Weg gebracht werden sollen.-
Die Vorbereitungen zur Aufstellung des Gemeindehaushaltes 2017 sind am Laufen und der Gemeinderat wird wieder abwägen müssen, welche Maßnahmen in unserem Gemeindegebiet vordringlich sind und welche unabdingbar. Wir müssen unterscheiden, was für unsere Gemeinde wünschenswert wäre und was machbar ist, wir müssen vorausschauend investieren und nachhaltig planen, wirtschaftlich handeln und der Umwelt gerecht werden. Viele Parameter, die bei unseren Überlegungen zur Haushaltsaufstellung 2017 berücksichtigt und miteinander in Einklang gebracht werden müssen. Dabei gibt es sicherlich im Gemeinderat verschiedene Sichtweisen und unterschiedliche Wertungen, welche Maßnahmen wo und wie am Dringlichsten anzugehen sind. In jedem Falle werden wir aber miteinander die richtigen Projekte und Maßnahmen festlegen und diese gemeinsam umsetzen. So umsetzen, damit wir unsere Gemeinde Untersiemau auch in diesem Jahr wieder ein ganzes Stück weiterentwickeln, um dann, wenn wir gemeinsam ein Jahr älter geworden sind, sagen zu können: „2017 war ein gutes Jahr!"
Apropos „ein Jahr älter...":
Ich musste feststellen, dass die Jahre an mir auch nicht ganz spurlos vorüber gegangen sind. So war ich gezwungen, mein Jugendbild von früher gegen ein aktuelleres auszutauschen, ............
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So besichtigen wir die gelungene Umgestaltung der Ortsdurchfahrt in Heroldsberg,...................
-------Den größten Interessenszuspruch hatte vermutlich TOP 3 „
Grundsatzentscheidung zum Bau einer alternativen Brücke in Scherneck"----------
... aber sonst bleibt alles beim Alten (wenigstens vorläufig!)
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Jetzt im April ist es zwar noch etwas früh und momentan vor--------------
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-Amtsblatt 1902--Timo Kleiber wurde die Ehrenmedaille in Bronze der Gemeinde Untersiemau für sein hervorragendes, ehrenamtliches Wirken im TSV Scherneck verliehen.-------------------------Verordnung über die Reinhaltung und ..--------------
------------Amtsblatt -------
-Geschwindigkeitsmessungen von Zeit zu Zeit auch mit unangekündigten Radarkontrollen--------------
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Für Frühaufsteher ist unser Rathaus der Gemeinde Untersiemau ab sofort donnerstags bereits ab 7.30 Uhr geöffnet!Wir wollen mit dieser erweiterten Öffnungszeit noch ein Stückchen bürgerfreundlicher werden und Ihnen die Gelegenheit geben, dringende Besorgungen in der Gemeinde noch vor Ihrem regulären Arbeitsbeginn zu erledigen. Unser freundliches Rathausteam steht Ihnen also nun jeden Donnerstag ab 1/2 8 Uhr zur Verfügung. ----------------
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die Winterlinde in Birkach a.F. an der Siemauer Straße endlose Sorgen. Der ca. 150-Jahre alte Baum wurde vor ungefähr 35 Jahren zurückgeschnitten. Bedingt durch diese in der Vergangenheit erfolgte Kappung weist der Stammkopf Faulstellen auf.------------------------
Jedoch müssen wir, aufgrund neuerer Sicherheitsvorschriften mittelfristig auch die Innengestaltung der Halle überplanen.
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------------ Am letzten Wochenende fanden die Feierlichkeiten zu „700 Jahre Stöppach" statt, ------------
--Fotos -Berichte- Kommentare finden sie hier-------------
33 Schülerinnen und Schüler der 9. und 10. Klassen unserer Grund- und Mittelschule Untersiemau konnten am Ende dieses Schuljahres ihre Abschlusszeugnisse entgegennehmen.------------ Im Durchschnitt wird der Wertstoffhof wöchentlich von rund 200 Abgabepersonen benutzt. ..----Bericht finden sie hier-------------------
STRABS - die Straßenausbausazung---------------
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Fragen zur Straßenausbaubeitragssatzung.

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,
zwölf Tagesordnungspunkte umfasste unsere letzte öffentliche Gemeinderatssitzung voriger Woche
. Neben den Regularien einer Gemeinderatssitzung befassten wir uns mit der Erschließung zur Fortführung unseres Baugebietes in der Herrenleite in Birkach am Forst; um der anhaltenden Nachfrage nach Baugrundstücken begegnen zu können, sowie der Fortführung des Gewebegebietes Süd als Standort für produzierendes Gewerbe, da wir auch dort eine Neuansiedlung verzeichnen können. Wir haben Planungsaufträge zur Sanierung eines gemeindlichen Wohnhauses vergeben und für unsere Schulturnhalle, die innen optisch aufgewertet, sowie sicherheitstechnisch ertüchtigt werden soll. Der Gemeinderat beschloss am Freizeitgelände zusätzliche Parkplätze als Rasenstellflächen anzulegen und hat ein Beleuchtungskonzept befürwortet, um das Areal am Schloßteich zu besonderen Anlässen in ein glanzvolles Ambiente zu versetzen. Letztendlich haben wir auch beschlossen, die alte Scheune in Scherneck nicht abzureisen, sondern diese, nach längerer Zeit der Bauunterbrechung wieder instand zu setzen. Alles in allem Punkte, die in unserer Gemeinde üblicherweise an der Tagesordnung stehen und jeder TOP für sich unsere Gemeinde wieder ein Stück voranbringen soll.
Jedoch mit zwölf Themenpunkten eine größere Tagesordnung als sonst, allerdings war auch die Anzahl interessierter Gäste an dieser Gemeinderatssitzung merklich größer als sonst.
Ich denke, der Tagesordnungspunkt 3 weckte das Interesse unserer Gäste im Besonderem: Straßenausbaubeitragssatzung in der Gemeinde Untersiemau!
Ich habe bereits im Amtsblatt Nr. 20 vom 20.10.2017 unter der Überschrift „Hohenbrunn" über diese Thematik informiert und wie Sie aus den Tageszeitungen erfahren, müssen sich auch die anderen Städte und Gemeinden im Landkreis Coburg damit beschäftigen. So haben wir in drei Sitzungen des Finanz- und Personalausschuss die gesetzlichen Grundlagen einer Straßenausbaubeitragssatzung erörtert, das Für und Wider diskutiert, Fallbeispiele durchgerechnet und den Entwurf einer Satzung für die Gemeinde Untersiemau zur Beschlussfassung dem Gemeinderat vorgelegt.
Trotz Unbehagen in allen Fraktionen, sah sich der Gemeinderat mehrheitlich in der Pflicht, der rechtlichen Aufforderung des Landratsamtes zu folgen und hat in der Sitzung am 23.11.2017 den Erlass einer Satzung über die Erhebung von einmaligen Beiträgen zur Deckung des Aufwands für die Herstellung, Anschaffung, Verbesserung oder Erneuerung von Straßen, Wegen, Plätzen und Parkplätzen (Straßenausbaubeitragssatzung) für die Gemeinde Untersiemau beschlossen.
Die Satzung selbst und die Auswirkungen dieser bei satzungrelevanten Straßenbaumaßnahmen in diesem Amtsblatt voll umfassend zu erörtern, würde den Rahmen dieses Amtsblattes sprengen. So darf ich alle Mitbürgerinnen und Mitbürger unserer Gemeindeteile einladen, sich an der Bürgerversammlung am 05.12.2017 zu informieren. Wir wollen Ihnen die zu erlassende Straßenausbaubeitragssatzung vorstellen und gehen dabei auch auf individuelle Fallbeispiele ein.
Gerne beantworten wir Ihre Fragen zur Straßenausbaubeitragssatzung. Bürgerversammlung:
Über 240 interessierte Mitbürgerinnen und Mitbürger informierten sich am Dienstag, den 05.12.2017 an der Bürgerversammlung für alle Gemeindeteile in der vollbesetzten Aula unserer Grund- und Mittelschule Untersiemau über gemeindliche Themen, die im Jahr 2017 bearbeitet wurden.
Neben dem aktuellen Sachstand zum Kreisverkehrsplatz, dem neuen Gewerbegebiet Nord und der Ausweisung neuer Wohnbaugebiete fand vor allem die Informationen zur Straßenausbaubeitrags-satzung der Gemeinde Untersiemau größtes Interesse.
Bürgermeister Rosenbauer erläuterte die Gesetzesgrundlagen und politischen Hintergründe zur Einführung einer StrABS.
Geschäftsleiter Rolf Reisenweber ging insbesondere auf die rechtlichen Vorgaben ein und erklärte anhand fiktiver Beispielsberechnungen mögliche finanzielle Auswirkungen.
Zahlreiche kritische Stimmen zur Einführung einer Satzung für Untersiemau wurden von besorgten Bürgerinnen und Bürger vorgetragen. Aufgrund neuerdings wieder aufkommender Diskussionen um die rechtlichen Grundlagen zur Erhebung von Straßenausbau-beiträgen im Bayerischen Landtag hat der Gemeinderat in seiner Sitzung am Donnerstag 07.12.2017 beschlossen,die Satzung bis auf weiteres nicht in Kraft zu setzen.

November bietet aber

Novembertage
Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,
die herbstliche Witterung lässt uns unmissverständlich spüren, der November ist da. Und mrt dem November auch einige stille Tage, an denen man sich vielleicht auch ein wenig auf das Leben selbst besinnen sollte. Allerheiligen, Büß- und Bettag, Totensonntag und am 19.1 Lauch der Volkstrauertag, zum Gedenken der Opfer von Krieg, Flucht und Gewalt.
Der November bietet sich aber auch an, einmal zur Ruhe zu kommen und das Jahr Revue passieren zu lassen. Obgleich der gesamte Sommer heuer buchstäblich ins Wasser fiel und so manchen Urlaub verregnet hatte, so schlecht war das Jahr doch gar nicht. Bei allen Stürmen und Regenfällen sind wir in unserer Gegend immer noch glimpflich davon gekommen. Auch in unserer Gemeinde Untersiemau konnten wir im zu Ende gehenden Jahr 2017 wieder einige Vorhaben zur Umsetzung bringen. Allen voran steht unser Freizeitgelände am Schloßteich, bei dem nun die letzten Arbeiten zum Abschluss gebracht werden. Die Spielgeräte stehen, auch wurde mittlerweile ein Pavillon im hinteren Erlenwäldchen errichtet, um Wanderern, Radfahrern und Besuchern eine Möglichkeit der Rast zu geben und die Silhouette des Schlosses zu bewundern. In Mitte des Teiches soll demnächst auch wieder eine Wasserfontaine installiert werden und ein Beleuchtungskonzept das Freizeitgelände ins rechte Licht rücken, Die feierliche Eröffnung unseres neuen Freizeitgefändes am Schloßteich ist dann, nach Abschluss aller Pflanz- und Gestaltungsarbeiten im Frühjahr, bei wieder wärmeren Temperaturen, geplant.
Der Monat November bietet aber auch wieder die Möglichkeit, danke für das zu Ende gehende Jahr zu sagen.
In vielen Bereichen setzen sich Mitbürgerinnen und Mitbürger ein, um unentgeltlich, überall wo Hilfe und Unterstützung notwendigist, für das Wohl anderer tätig zu werden. Ob in Vereinen, Organisationen oder auch ganz privat geben diese Ehrenamtlichen einen Teil ihrer Freizeit und leisten Hilfestellung, unterstützen in Betreuung oder übernehmen Verantwortung. Im Rahmen eines unterhaltsamen Gemeinde-Ehrungsabends am 17. November in der Schul-Aula wollen wir Ihnen für Ihr Engagement danken und einige Persönlichkeiten für besondere Leistungen ehren. Unsere Vereine und Organisationen haben uns bereits Persönlichkeiten genannt, aber auch im nichtorganisierten Bereich gibt es viele freiwillige Helferinnen und Helfer, die uns selbst nicht bekannt sind. Das sind die Personen, die eher im Hintergrund dafür sorgen,dass alles passt, die organisieren, die andere Mitmenschen betreuen und sich einfach um die vielen kleinen Dinge kümmern.
Vielleicht fühlen Sie sich hier angesprochen oder wissen weitere Persönlichkeiten, die sich auf besondere Weise in diesem sozialen Engagement hervortun. So darf ich sie bitten, sich und andere in Frage kommende Persönlichkeiten in der Gemeinde anzumelden.
Vielleicht können wir jetzt im November auch noch ein paar sonnige Tage erhäschen, denn wie lange dauert's, und dann istäuch schon Weihnachten!

Strabs- Straßenausbausatzung

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

Hohenbrunn ist eine oberbayerische Gemeinde im Speckgürtel um München und wollte aufgrund ihrer guten Finanzausstattung ihre Straßenausbaubeitragssatzung (StrABS) abschaffen. In einer StrABS ist geregelt, dass bei grundhaften Erneuerungen von innerörtlichen Straßen ein Teil der Baukosten auf die jeweiligen Bürger im Abrechnungsgebiet umzulegen ist, 73 % aller bayerischen Kommunen haben bereits eine solche Satzung.

Der Bayerische Verwaltungsgerichtshof (BayVGH) widersprach mit Urteil vom 09.11.2016 der Gemeinde Hohenbrunn und bestätigte somit, dass nach dem Wortlaut des Kommunalabgabengesetzes (KAG) für die Verbesserung oder Erneuerung von Ortsstraßen Beiträge erhoben werden „sollen" [red. Hinweis: Art. 5 Abs. 1 Satz 3 KAG]. Im Urteil heißt es, nach ständiger Rechtsprechung des Gerichts habe „sollen" grundsätzlich verbindlichen Charakter, es sei denn, es liege ein „atypischer Ausnahmefall" vor. Das sei (selbst im finanzstarken) Hohenbrunn nicht der Fall.

Aufgrund dieses Urteils wurden auch die Gemeinde Untersiemau, wie alle Städte und Gemeinden im Landkreis Coburg, von der Rechtsaufsicht am Landratsamt verbindlich aufgefordert, mit Wirkung zum 01.01.2018 eine solche StrABS zu erlassen. Wie Sie sicherlich aus den Presseberichten hierüber mitbekommen haben, sorgt dies für ziemlich kontroverse Diskussionen, aber nicht zuletzt der Gesprächstermin mit Innenminister Joachim Herrmann letzte Woche in München bestätigte nochmals eindeutig die Auslegung dieser Rechtsprechung.

Nach Abwägung des Für und Wider komme ich auch zu der Überzeugung, dass der von der Rechtsaufsicht vorgegebene Termin (01.01.2018) zwar sportlich, aber durchaus rationell vorgegeben ist, denn aufgrund der derzeit komfortablen Finanzsituation aller Gemeinden im Landkreis bringt uns der jetzige Zeitpunkt in eine besonders gute Verhandlungsposition. In Abstimmung des Bayer. Gemeindetages Coburg (Interessensvertretung aller Landkreiskommunen) mit der Rechtsaufsicht konnte erreicht werden, dass in einer jetzigen Satzung der vorgeschriebene Anteil der Bürgerumlage auf ein Mindestmaß reduziert und auf die Möglichkeit von Rückveranlagungen verzichtet wird. Ein einheitlich vorgegebener Termin für alle Landkreiskommunen zwingt zwar alle Städte und Gemeinden sich nun mit diesem Thema zu beschäftigen, bewirkt aber auch, dass wir jetzt, im Vorfeld notwendiger Straßensanierungsmaßnahmen, die Ausführungen so planen können, dass nach Möglichkeit keine oder nur geringe Beitragspflichten entstehen.

Einzig die Regelungen zur Beitragsveranlagung sehen wir als suboptimal, da obgleich alle die entsprechenden Straßen und Einrichtungen benutzen, derzeit hierzu gewisse „Ungerechtigkeiten" im Kommunalabgabengesetz bestehen. Dies mitzuteilen war Beweggund unseres Gespräches mit Innenminister Herrmann. So wurde zugesagt, unsere Vorschläge einer „gerechteren" Verteilung der Kostenanteile bei den nächsten Beratungen des Landtages zum KAG vorzubringen.

Wir werden in unserer Gemeinde Untersiemau die Thematik zur gesetzmäßigen Einführung einer Straßenausbaubeitragssatzung in den Entscheidungsgremien beraten und zu einer so weit als möglich bürgerfreundlichen Gestaltung bringen, denn momentan können auch wir mit unserer derzeit guten Finanzsituation argumentieren. Weitere Einzelheiten zu Veranlagungs- und Abrechnungsmodalitäten möchte ich an Sie im Rahmen einer Bürgerversammlung für alle Gemeindeteile erläutern und bin mit unseren Gemeinderäten gerne bereit sich Ihren Fragen zu stellen. Der Termin dieser Bürgerversammlung wird Ihnen im nächsten Amtsblatt bekanntgegeben- Bürgermeister Rolf Rosenbauer

Bgm

Bundestagswahl 2017
Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,
am kommenden Sonntag, 24. September 2017 finden die Wahlen zum 19. Deutschen Bundestag statt. Mit dieser Wahl entscheiden Sie direkt, wer in den nächsten vier Jahren unseren Wahlkreis in Berlin vertreten soll und indirekt, wer unser Land regiert.
In unserem Gemeindegebiet sind 3356 Bürgerinnen und Bürger wahlberechtigt und können ihre Erst- und Zweitstimme zur Bundestagswahl abgeben. Davon dürfen 159 junge Mitbürgerinnen und Mitbürger zum ersten Mal an einer politischen Abstimmung teilnehmen. Ich möchte Sie alle, ob Erstwähler oder erfahrene Wahlberechtige animieren, ja sogar aufrufen, am Sonntag zur Wahl zu gehen und Ihre Stimme(n) zur demokratischen Wahl des Deutschen Bundestages abzugeben bzw. von Ihrem Briefwahlrecht Gebrauch zu machen. Wir leben in unserer Bundesrepublik Deutschland Gott-sei-Dank in einer der ausgeprägtesten Demokratien weltweit. Das war in unserer leidvollen deutschen Geschichte nicht immer so und in (zu) vielen Ländern der Erde wird auch heute noch den Menschen ein Mitbestimmungsrecht verwehrt. Dabei besteht bei manchem der Eindruck, mit einer einzelnen Stimme nichts bewirken zu können, aber auch Ihre Stimme zählt!
Bei der Wahl zum Deutschen Bundestag am kommenden Sonntag hat jede Wählerin und jeder Wähler sogar zwei Stimmen: Eine Erststimme für die Wahl einer bzw. eines Wahlkreisabgeordneten (auf der linken, schwarz gedruckten Hälfte des Stimmzettels) sowie eine Zweitstimme für die Wahl einer Partei mit allen von der Partei aufgestellten Kandidatinnen und Kandidaten in der dort festgelegten Reihenfolge (auf der rechten, blau gedruckten Hälfte des Stimmzettels). Mit der Erststimme beeinflusst die Wählerin oder der Wähler die personelle Zusammensetzung des Bundestages unmittelbar. Mit ihr werden 299 Abgeordnete des Deutschen Bundestages bestimmt. Die Zweitstimme ist entscheidend für die parteipolitische Zusammensetzung des Bundestages, da die Sitze auf die einzelnen Parteien entsprechend ihrem bundesweiten Zweitstimmenergebnis verteilt werden. Die Zweitstimme ist somit die maßgebende Stimme. Auf Seite 284 dieses Amtsblattes ist ein Muster des Stimmzettels für unseren Wahlkreis Nr. 238 Coburg abgedruckt, so können Sie sich in aller Ruhe die Wahlvorschläge anschauen und überlegen, welcher Kandidat/welche Kandidatin nach Ihrer Meinung unsere Interessen am besten in Berlin vertreten kann und mit welcher Partei Sie am meisten übereinstimmen. Die neun Wahllokale in unserem Gemeindegebiet sind am Sonntag von 08.00 Uhr bis 18.00 Uhr für Ihre Stimmabgabe geöffnet. Insgesamt haben sich 63 ehrenamtliche Wahlhelfer bereit erklärt, die Wahllokale während der Stimmabgabe zu betreuen und nach Schließung der Wahllokale die Stimmen auszuzählen. Ich darf mich herzlich bei unseren Wahlhelfern für die Unterstützung bedanken. Sie tragen mit ihrem Dienst dazu bei, dass wir in der Gemeinde Untersiemau unser aktives Wahlrecht ausüben können und hierdurch unser demokratisches Grundrecht auf politische Mitbestimmung nutzen dürfen.
Liebe Wählerinnen und Wähler, gehen Sie am kommenden Sonntag zur Wahl, Ihre Stimme zählt!

Weniger Schulden hat Untersiemau

Untersiemau hat weniger Schulden, dies erläuterte Kämmerin Ivonne Scholz.
Größte Einnahme ist die Einkommensteuer mit mehr als 2 Millionen Euro, die Gewerbesteuer 1,7 Millionen Euro und Schlüsselzuweisungen 447 000 Euro. Die Gemeinde Untersiemau hat noch rund 1,2 Milliuonen Euro Schulden, dies ist pro Einwohner 298 Euro. Der Geh- und Radweg entlang der Großheirather Strasse wird für 13 000 Euro Asphaltiert. In der Gemeinde sollen nach und nach die Straßenbeleutung auf LED umgestellt werden.

ich noch einmal für einen Kurzurlaub in Übersee.

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,
in der letzten Ferienwoche waren meine Frau, unsere Tochter und ich noch einmal für einen Kurzurlaub in Übersee
. Nein, nicht in Amerika, in Übersee am Chiemsee!
Wie schon während der ganzen Sommerferien war auch dort das Wetter in dieser Woche eher durchwachsen, aber trotzdem hatten wir noch einmal ein paar Tage zum Ausspannen und für die Tochter (und die Eltern) Gelegenheit, um Anlauf zu nehmen für das kommende Schuljahr.
Ja, am Dienstag ist es wieder soweit: Die Schule fängt an!
Für die Schülerinnen und Schüler an unserer Grund- u. Mittelschule sowie an anderen Schulen, beginnt das neue Schul jahr und unsere Erstklässler haben ihren ersten Schultag.
Allen Schülerinnen und Schülern, von der 1. bis zur 10. Klasse, wünsche ich viel Erfolg für das Schuljahr 2017/2018, aber natürlich auch jede Menge Spaß, Freude und Frohsinn mit euren Klassenkameraden und Lehrkräften (umgekehrt den Lehrkräften natürlich genauso!).
Zusammen mit den Erstklässlern hat am Dienstag auch unsere neue Schulleiterin ihren ersten Schultag. Wir begrüßen herzlich Frau Kerstin Meyer an unserer Schule. Frau Meyer stellt sich Ihnen auf Seite 271 und den Schulkindern in der ersten Schulwoche vor.
Bitte achten Sie in den ersten Schulwochen und während des ganzen Jahres, im Straßenverkehr und an den Bushaltestellen, besonders
auf unsere Schulkinder. Gerade für die Schulanfänger ist der morgendliche Weg zur Schule neu und das Stehen an der Bushaltestelle noch
ungewohnt.
Bitte nehmen Sie den Kindern durch langsame und vorsichtige Fahrweise die Angst vor dem Straßenverkehr. An einigen Bushaltestellen
achten auch unsere Schulweghelfer auf die Sicherheit der Kinder und helfen beim Einsteigen. Vielen Dank den freiwilligen Schulweghelfern
für ihren wichtigen Dienst zum Schutz und zur Sicherheit unserer Kinder. Gerne möchten wir im Rahmen eines Ehrungsabends im November
den Dank der Gemeinde Untersiemau und aller Eltern an Sie persönlich aussprechen.
Alle Eltern, die ihre Kinder mit dem Privat-Pkw zur Schule bringen (müssen), darf ich nochmals eindringlich bitten, hierfür ausschließlich die Hol- u. Bringzone am Pausenhofeingang von der Straße „Alter Coburger Weg" zu nutzen. In dieser Umfahrung können Sie bequem und ge fahrlos am Seitenrand anhalten und Ihr Kind aussteigen lassen.
Ihr Kind erreicht das Schulgebäude dann (sicherlich auch alleine) über den Pausenhof am hinteren Eingang der „Essbar". Um die Sicherheit der Busfahrschüler nicht zu gefährden, ist die Durchfahrt der Pestalozzistraße in der Zeit von 7.00 Uhr bis 14.00 Uhr verboten! Bitte halten Sie sich zwingend an diese Verkehrsregelung, um den Erstklässlern und all unseren Kindern einen sicheren Schulweg zu ermöglichen.
Auch aufgrund der eingangs erwähnten, eher durchwachsenen Witterung während der Sommerferien, haben sich die Arbeiten an unserem neuen Freizeitgelände am Schlossteich doch etwas verzögert, aber immerhin wurden bereits die ersten Spielgeräte aufgebaut. Momentan ist die Baufirma gerade im Begriff eine Flachwasserzone am Einlauf des Mühlbaches zu schaffen, an der dann das Floß auf dem Schlossteich installiert werden soll. Dennoch muss ich darauf hinweisen, dass die Geräte dort noch nicht freigegeben sind und das Betreten der Baustelle verboten ist. Bitte geben Sie uns noch etwas Zeit, um Ihnen und unseren Kindern nach Fertigstellung ein tolles Freizeitgelände am Schlossteich bieten zu können.
Und somit bis zum nächsten Mal...Ihr Bürgermeister Rolf Rosenbauer

Wertstoffhof in Untersiemau

Untersiemau
An zwei Tagen in der Woche ist der Wertstoffhof in Untersiemau, ist in den Sommermonaten, geöffnet und zwar Mittwoch :16.00 bis 18.00 Uhr und Samstag : 10.00 bis 12.00 Uhr.
Wertstoffhof Untersiemau ÖFFNUNGSZEITEN:
Mittwoch:
16.00-18.00 Uhr Samstag: 10.00-12.00 Uhr
Entsorgungsangebot auf dem Wertstoffhof: Angenommen werden:
Aluminium, Buntmetall, Schrott, Herd, Kühlschrank, Batterien, CD's, Altschuhe, Elektroschrott. (Alle Geräte mit vorwiegend elektronischen Bauteilen, z. B. Radios, Fernseher, Computer, Drucker Staubsauger, Leiterplatten, Rasierapparate, Telefone, Energiesparlampen, Neonröhren), Styropor (muss frei von Aufklebern und Verschmutzungen sein). Glas, Dosen, Korken, Kerzenwachs, Küchen fett, Bauschutt (mineralisch), Flachglas, „Altkleider", Textilien. Altreifen (werden gegen Bezahlung an genommen. Die Entsorgung von Reifen ohne Felgen kostet 2,50 Euro, mit Felgen 3,50 Euro. Traktorreifen sind der Größe entsprechend teurer).
Im Durchschnitt wird der Wertstoffhof wöchentlich von rund 200 Abgabepersonen benutzt. Dies seien im Jahr rund 10 00 Nutzer, führte Bürgermeister Rolf Rosenbauer aus. Lastträger der Sammelstelle, ist der Landkreis Coburg und daher auch für dessen Unterhalt zuständig. Im Jahre 2015 wurden etwa 500 Tonnen angefahren. Ein Drittel mehr als 2012. Auch viele Auswärtige Bürger nehmen den Wertstoffhof gerne an.
Notwendig sei daher eine Erweiterung des Hofes, und der sehr engen Zufahrt, auf Kosten des Landkreises Coburg. Dieser Meinung schloss sich auch der Gemeinderat an.
Für die vorgeschlagene Erweiterung des Areals und der Zufahrt wären Kosten von rund 160 000 Euro notwendig. Vom Landkreis kann aber ein Zuschuss von höchstens 48 000 Euro erwartet werden, führte Wolfgang Sommer, zuständig für die Müllverwertung Im Landratsamt Coburg, aus. Aus der Sicht der Gemeinde Untersiemau wäre ein Neubau auf einem freien Grundstück, nähe des Bauhofes, die beste Lösung. Sollte ein Neubau nicht möglich sein, beantragte die Gemeinde, den vorhandenen Wertstoffhof zu erweitern. Eine Vorfinanzierung durch die Gemeinde Untersiemau, könnte erfolgen.
In drei Klassenräumen der Grund- und Mittelschule Untersiemau muss der Bodenbelag ausgewechselt werden. Dies erfolgt während den Sommerferien.
Die 780 Straßenlaternen im Gemeindebereich Untersiemau sollen in den nächsten Jahren in sparsame LED Lampen ausgewechselt werden.
Quelle:z.T.Amtsblatt Untersiemau

33 Schülerinnen und Schüler der 9. und 10. Klassen

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,
33 Schülerinnen und Schüler der 9. und 10. Klassen unserer Grund- und Mittelschule Untersiemau konnten am Ende dieses Schuljahres ihre Abschlusszeugnisse entgegennehmen. Wir beglückwünschen alle Schulentlassenen zu ihrem erfolgreichen Abschluss und wünschen für den neuen Lebensweg, ob sie nun weiter zur Schule gehen oder im September eine Ausbildung beginnen, alles Gute.
Doch nun ist erst einmal der Monat August da und mit dem August für viele auch die langersehnte Zeit endlich etwas ausspannen zu können, mal was anderes zu sehen, andere Gegenden kennenzulernen und die Seele baumeln lassen - endlich Urlaub!
Allen, die jetzt oder in den nächsten Tagen in den ersehnten Sommerurlaub fahren, wünsche ich schöne erholsame Ferien. Das Wichtigste aberfür alle die jetzt oder später wegfahren: kommt gesund wieder nach Hause!
Denjenigen, die auch jetzt weiterarbeiten müssen/wollen, wünsche ich aber genauso Spaß und Freude an der Arbeit und lasst Euch sagen: auch für Euch kommt der nächste Urlaub bestimmt.
Alle, die am kommenden Sonntag noch in unserer Gegend sind, möchte ich eindringlich auf die geplante Großdemonstration hinweisen: „NEIN, zu neuen Stromtrassen durch unser Coburger Land".
Ich weiß, in den vorhergehenden Ausgaben unseres Amtsblattes habe ich bereits des öfteren auf dieses Thema hingewiesen, wir haben auch eine ganze Menge an Rückläufern unserer Unterschriftenaktion, die wir nächste Woche an das Landratsamt weiterleiten, aber nun geht es in die „heiße" Phase. Zeigen auch Sie Ihren Unmut über zusätzliche Belastungen für unser Coburger Land und kommen Sie bitte zur Großdemonstration am Sonntag, 06. August 2017, um 18.00 Uhr an der HUK-Arena in Coburg. Aus drei Richtungen soll ab 17.00 Uhr ein Sternmarsch zum zentralen Ort der Kundgebung führen, die jeweiligen Treffpunkte entnehmen Sie dem Hinweis auf Seite 236 in diesem Amtsblatt.
Und dann hoffen wir im August auch wieder auf ruhigeres, freundlicheres und beständigeres Sommerwetter als in den vergangenen vier Wochen. Wir wollen die Ferien doch auch bei trockenem Sommerwetter und angenehmen Temperaturen genießen, bei Temperatur-Graden so zwischen 25 und 33 Grad.
aus dem Rathaus Untersiemau, ihr Bürgermeister.

700 Jahre Stöppach vom Bgm

Mitteilungen Bürgermeister
...immer ein Grund zu feiern!
Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,
am letzten Wochenende fanden die Feierlichkeiten zu „700 Jahre Stöppach" statt,
-----------------Impressionen aus Stöppach finden sie hier---------------------
Diese Feierlichkeiten wurden in Gemeinsamkeit aller sechs Stöppacher Orts-Vereine geplant, organisiert und zur Durchführung gebracht. Alle Stöppacher haben Hand in Hand zusammen geholfen, um die Vielzahl von Gästen an den drei Festtagen auf das Beste und Vorzüglichste zu bewirten und unser schönes Stöppach vortrefflich der Öffentlichkeit darzustellen. Wir bedanken uns herzlich beim gesamten Organisationsteam, bei allen Stöppacher Vereinen, den Feuerwehren aus Untersiemau und Haarth und allen Helferinnen und Helfern dieser großartigen Festveranstaltung. Aber ich freue mich, dass sich auch beim Brunnenfest in Birkach a.F. und beim Sommerfest des Bürgervereins Untersiemau viele Festbesucher eingefunden hatten. In unserer Gemeinde gibt es immer Grund zu feiern und solche Feierlichkeiten, ob Dorfeste, Bürger- oder Vereinsfeste sind willkommene Anlässe, unsere Gemeinde Untersiemau weit über unsere Grenzen hinweg auf das Beste zu präsentieren.
So wollen wir auch gleich am kommenden Wochenende bei zwei weiteren Veranstaltungen unsere Gemeinde in bestes Licht rücken:
Von Freitag bis Sonntag bieten wir abends am Rathausplatz, bei freiem Eintritt, erstmals den Untersiemauer Kinosommer mit Speisen und Getränken vom Food-Truck und drei Film-Blockbustern, im „Kino unterm Sternenhimmel", beachten Sie hierzu unser Titelbild sowie den untenstehenden Artikel dieser Ausgabe.
Und wer nach dem Film am Samstag (aber natürlich auch anstatt des Films am Samstag!) Lust auf Party hat, der ist beim „Schernecken" des TSV genau richtig. Ebenfalls eine willkommene Veranstaltung, die weit über die Grenzen unserer Gemeinde Untersiemau bekannt ist und entsprechend viele Besucher anlockt. Sicherlich sind bei solchen Veranstaltungen erhöhte Lärmpegel nicht immer ganz auszuschließen. Auch im Namen der Veranstalter bitten wir alle Anwohner hierfür um Verständnis. Die Veranstalter haben auch zugesagt, entsprechende Vorkehrungen zu treffen, um Belästigungen der Anwohner während und nach der Veranstaltung weitestgehend zu unterbinden.
Und wir freuen uns doch alle, wenn es auch beim nächsten Mal wieder einen guten Grund gibt, in unserer Gemeinde Untersiemau miteinander zu feiern, vielen Dank!
.. .schöne Grüße aus dem Rathaus!

BGM 1713

Stöppach-Herbst 2011
Stöppach-Herbst 2011 Stöppach Ost im Herbst 2011. Foto: Heinz Stammberger

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,
im Jahre 1317 bekam ein Schriftgelehrter den Auftrag, alle damaligen Besitzungen des Grafen Berthold von Henneberg in einem Besitzverzeichnis niederzuschreiben. Durch Heirat und Kauf waren die Henneberger 1312 bis 1316 in den Besitz neuer Ländereien gekommen, zu der auch die Coburger Gebietegehörten. 1317 begann man damit, alle Rechte und Besitzungen der Henneberger in einem „Urbar" (der Fachbegriff für dieses Verzeichnis) zu erfassen. Neben vielen Orten, die ebenfalls in diesem Jahr ihre erstmalige urkundliche Erwähnung vor 700 Jahren feiern, wurde dort auch unser heutiger Gemeindeteil Stöppach in spätmittelalterlichem Deutsch mit Feder und Tinte verewigt. Natürlich bestand diese Siedlung „Stedebach", was so viel bedeutet wie „Ort am Wasser liegend", schon viele, viele Jahre vorher, aber mit dem Eintrag in das Henneberger Urbar trat dieses kleine Dörfchen am Fuße des Hohensteins erstmals urkundlich in Erscheinung. Alle weiteren acht schönen Ortsteile in unserer Familie der heutigen Gemeinde Untersiemau wurden bereits in früheren Urkunden, Pergamenten oder Verzeichnissen aufgeführt, sodass wir Stöppach liebevoll als „unser beschauliches Dörfchen mit der jüngsten Geschichte" bezeichnen dürfen.
So wollen wir am kommenden Wochenende, vom 14. bis 16. Juli ganz groß den 700sten „Geburtstag" feiern. Ich lade Sie herzlich ein, dabei zu sein und sicherlich noch mehr über Stöppach und seine wechselvolle Geschichte zu erfahren. Alle Ortsvereine helfen zusammen und gestalten dieses Festwochenende mit vielerlei Veranstaltungen, Ausstellungen und Theateraufrührungen rund um das Festgelände am Dorfteich. Hierfür herzlichen Dank allen, die zu einem guten Gelingen dieser Feierlichkeiten tatkräftig beitragen.
Ich würde mich freuen, auch Sie am kommenden Wochenende in „Stedebach, am Wasser liegend" begrüßen zu können. Und bis dahin...
Ihr Bürgermeister Rolf Rosenbauer
---------------weitere Hinweise und Berichte zu "700 Jahre Stöppach"---------------

Bgm 1712-

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,
die Sanierung der Bahnhofstraße (wie in meinen Grüßen im letzten Amtsblatt berichtet) ist schneller erledigt worden als geplant (auch das darf mal festgestellt werden!). Vielen Dank nochmals allen Anwohnern und Gewerbebetrieben in diesem Straßenbereich für Ihr
Verständnis. Auch das Austauschen der Fenster in der Turnhalle unserer Grund- und
Mittelschule konnte soweit schleunigst abgeschlossen werden. Obwohl nun nur noch
auf einer Seite Außenfenster eingebaut sind, sind die Lichtverhältnisse in der Turnhalle um ein vielfaches besser geworden, da die alten, schmuddeligen Vorhänge nun weg sind und neue Beschattungsmöglichkeiten über eine Lamellen-Jalousie möglich ist. Jedoch müssen wir, aufgrund neuerer Sicherheitsvorschriften mittelfristig auch die Innengestaltung der Halle überplanen.
Bei unserem weiteren Projekt „Neugestaltung des Freizeitgeländes am Schloßteich" gehen die Arbeiten auch schleunig voran, hierüber habe ich im Amtsblatt Nr. 10 bereits berichtet.
Im Amtsblatt Nr. 3 vom 10. Februar 2017 beschäftigte ich mich ein weiteres Mal mit dem Thema „überhöhte Geschwindigkeiten auf Verkehrsstraßen in unserem Gemeindegebiet". Um dieser Raserei entgegen zu wirken, hat die Gemeinde Untersiemau ein Überwachungssystem angeschafft und während der letzten Wochen Geschwindigkeitsmessungen in der Ortsdurchfahrt Obersiemau durchgeführt. Bisherige Erfahrungen zeigen eine gewisse entschleunigende Wirkung auf die Fahrzeugführer. Unserem Ablaufplan folgend, werden wir in den folgenden Wochen beidseitige Geschwindigkeitsüberwachungen in Untersiemau Ortsende „Lichtenfelser Straße" durchführen. Ich bitte auch in .diesem Bereich um Beachtung der Geschwindigkeit und weise ebenfalls in weiteres Mal darauf hin, dass wir uns auch dort vorbehalten, überhöhte Geschwindigkeiten polizeilich zu ahnden.
Ebenfalls bezüglich der „Lichtenfelser Straße" (Ortsdurchfahrt von Untersiemau) wurde ich mehrmals angesprochen wegen der schon längere Zeit stehenden rot-weißen Baken auf der Fahrbahn. Diese Baken sind vom Landkreis Coburg aufgestellt worden, um den Fahrzeugverkehr, insbesondere den Schwerverkehr vom angrenzenden „Brandnershaus" wegzuhalten. Es wurde festgestellt, dass die Belastungen der Kreisstraße auf das direkt anliegende Anwesen einwirken und eindringendes Wasser Schäden am tieferliegenden Mauerwerk verursacht hat. Der Landkreis plant, demnächst die entlang der Ortsdurchfahrt verlaufende Stützmauer zu sanieren. Bis allerdings diese Baumaßnahme an der CO 28 durchgeführt wird, müssen die Baken leider noch weiterhin in der Fahrbahn stehen bleiben. Aber auch diese Maßnahme bewirkt, dass dort langsamer gefahren wird.
Auch eine Maßnahme zur Entschleunigung unserer Gemeinde, aber „Entschleunigung" nur in Bezug auf die gefahrenen Geschwindigkeiten!
Bgm Rolf Rosenbauer

Auf grosser Fahrt

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,
wenn Sie dieses Amtsblatt heute lesen, sind wir auf großer Fahrt. Der Gemeinderat ist gerade im Gebiet Rosenheim/Chiemsee/Samerberg unterwegs, um einige Objekte zu besichtigen und Informationen zu Projekten einzuholen,die auch in der Gemeinde Untersiemau umgesetzt werden könnten. So besichtigen wir die gelungene Umgestaltung der Ortsdurchfahrt in Heroldsberg, im Norden von Nürnberg an der A3. Durch diese Ortschaft verlief früher die Bundesstraße B2. Ähnlich wie in Untersiemau wurde vor mehreren Jahren diese Bundesstraße verlegt, die Ortsdurchfahrt entsprechend zurückgebaut und neu gestaltet. Wir erhoffen uns hier einige Ideen zur Neugestaltung unserer Ortsdurchfahrt, die wir evtl. auch in Untersiemau umsetzen wollen.
Da wir in unserem Gemeindegebiet in den folgenden Jahren unsere Straßenbeleuchtungen auf energiesparende LED-Technik umstellen wollen, führt unsere Informationsfahrt weiter an den Chiemsee. Wir besichtigen in Traunreut das Werk der Firma Osram-SITECO, die dort unter anderem LED-Straßenbeleuchtungssysteme herstellt. Hier informieren wir uns über Grundlagen der LED-Straßenbeleuchtung, erfahren verschiedene Leuchten in ihrer Anwendung und lassen uns nach Eintritt der Dunkelheit in der Versuchsstraße verschiedene Beleuchtungssituationen in der Praxis vorführen.
Natürlich gehört am Chiemsee auch ein kleines kulturelles Programm dazu. Und wer weiß, vielleicht bekommen wir bei der Besichtigung von Schloß Herrenchiemsee ja auch Tipps und Anregungen für das Obere Schloß in Untersiemau (!?!). Schließlich fahren wir mit der Seilbahn hinauf zur Hochries, dem Hausberg der Gemeinde Samerberg. Dort an der Mittelstation befindet sich eine Mountainbike-Anlage für Radfahrer mit erhöhten Ansprüchen. Hier können Radfahrer ihre Zweirad-Geschicklichkeit über Buckelpisten mit Sprungschanzen, Schikanen, bergauf und bergab austesten und sich austoben. Ich möchte dem Gemeinderat diesen Zweirad-Parcours insbesondere für jugendlichen Biker vorstellen, mit der Überlegung, ob solch ein Freizeitangebot auch etwas für unsere Gemeinde Untersiemau wäre, natürlich ohne Seilbahnauffahrt (obwohl?). Und schon sind wir beim Freizeitangebot in unserer Gemeinde:
Die Arbeiten zur Umgestaltung des Freizeitgeländes am Schloßteich haben nun begonnen. Die Baufirma wird in den nächsten Wochen den kleinen Teich verfüllen, das Gelände drainieren und die Fundamente erstellen, auf denen dann die Spiel- und Freizeitgeräte inklusive Pavillon und Kneipp-Becken installiert werden (sehen Sie dazu auch den Plan oben rechts). Letztendlich soll in diesem Zuge auch die Radwegeverbindung von der Sandstraße, vorbei am Freizeitgelände bis zur Schloßstraße weitergeführt werden. Wir rechnen für all diese Maßnahmen mit einer Bauzeitbis in den Herbst hinein. Der hintere Teil im Bereich des Erlenwäldchens muss deshalb vorübergehend gesperrt bleiben, jedoch können die alljährlichen Sommerfeste der Vereine im vorderen Bereich auf der Festwiese in gewohnter Weise stattfinden.
Und wenn wir von unserer großen Fahrt wieder zurück sind, gibt es bestimmt noch vieles zu erzählen, mehr darüber dann ein andermal...

Interessenszuspruch hatte vermutlich

Brücke mit Pferdewagen- Itzbrücke in Scherneck?
Brücke mit Pferdewagen- Itzbrücke in Scherneck? Repro: Heinz Stammberger

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger, selten war eine Gemeinderatssitzung so gut besucht wie die am Donnerstag letzter Woche. Wir mussten überall aus dem Rathaus Stühle organisieren, um den interessierten Besucherinnen und Besuchern einen adäquaten Sitzplatz anbieten zu können. Sicherlich lag es an einigen Tagesordnungspunkten (TOPs) in denen wir weitreichende Informationen
weitergeben konnten, oder auch am Ergebnis der einen oder anderen Beschlussfassung.
Den größten Interessenszuspruch hatte vermutlich TOP 3 „Grundsatzentscheidung zum Bau einer alternativen Brücke in Scherneck". Nach Schließung einer historischen Wegeverbindung über die Itz wurde an die Gemeinde Untersiemau eine Petition eingereicht, mit Aufforderung zum Bau eines alternativen Brückenbauwerks. Nachdem auch andere Möglichkeiten, diese Wegeverbindung wieder durchgängig zu machen, bzw. zu ersetzen nicht zur Umsetzung kommen konnten, wurde die Variante „Bau einer Brücke" intensiv untersucht und mit Kosten hinterlegt. Nach eingehender Abwägung des Für und Wider konnten sowohl ich als Bürgermeister, als auch die Mehrzahl der Gemeinderäte, insbesondere aufgrund der zu erwartenden hohen Baukosten, dieser Option nicht reinen Gewissens zustimmen.Wir bitten bei allen Fürsprechern einer Brücke um Nachsicht für unsere Entscheidung, die immer auch eine Einzelfallentscheidung bleibt. Nichts desto trotz wollen wir diese Thematik im Auge behalten.
Nächster TOP Kreisstraße CO28, Kreisverkehrsplatz Untersiemau: Diese Thematik beschäftigt die Gemeinde Untersiemau bereits seit mehreren Jahren. Immer wieder kommt es aufgrund der hohen Fahrzeugbelastung und unübersichtlicher Verkehrsführung mit überhöhten Geschwindigkeiten zu schwierigen und gefährlichen Verkehrssituation an der sogenannten „Netto-Kreuzung". Immerhin handelt es sich hier, wo sich die CO 28 und CO 12 treffen um die am zweithäufigsten befahrene Kreisstraße im ganzen Landkreis. Wenn gleich die Leistungsfähigkeit dieser Kreuzung momentan noch eingeschränkt gegeben scheint, befürchten wir, dass sich auch durch die beabsichtigte Weiterführung des dortigen Gewerbegebietes die Situation noch verschärfen dürfte. Aus diesem Grunde war es Aufgabe der Gemeinde, den unbestimmten Rechtsbegriff „Dringende Verbesserung der Verkehrsverhältnisse" seitens des Bayerischen Staatsministerium des Inneren, für Bau und Verkehr nochmals auf Fördermöglichkeit überprüfen zu lassen. Unter Einbeziehung der künftigen Verkehrsentwicklung sieht auch das Bayer. Staatsministerium „einen vierarmigen Kreisverkehr am Ortseingang von Untersiemau als beste Lösung..." und „kann zusagen, dass ein entsprechendes Projekt des Landkreises Coburg bestmöglich gefördert würde." Nachdem auch der Kreistag aufgrund dieser Förderzusage dem gemeinsamen Projekt „Kreisverkehrsplatz Untersiemau" grünes Licht gegeben hat, werden wir als Gemeinde Untersiemau mit dem Landkreis als Straßenbaulastträger eine entsprechende Vereinbarung abschließen. So sind wir auf dem Weg zum Verkehrskreisel in Untersiemau ein wirklich großes Stück vorangekommen, aber bis es richtig rund läuft steckt auch noch ein großes Stück Arbeit dahinter! Und schon ist meine Seite voll, dann halt bis zum nächsten Mal...

BGM1708-Es ist viel los

Jetzt im April ist es zwar noch etwas früh und momentan vor allem auch etwas zu kalt, um Sie, liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger, auf den kommenden Sommer einzustimmen. Aber ich möchte meine heutigen Grüße
aus dem Rathaus dazu verwenden, auf eine ganze Reihe von Festivitäten und Veranstaltungen in unserer Gemeinde Untersiemau hinzuweisen. Die vielen Kirchen-, Dorf- und Vereinsfeste sind willkommene Gelegenheiten unser geselliges Miteinander in all unseren Gemeindeteilen zu pflegen. Gelegenheiten zusammen zu kommen, nette Menschen zu treffen, gemeinsam ein Bierchen zu trinken und köstliche Speisen aus Kochtopf, Backofen oder vom Grillrost zu genießen.
Ein besonderes Fest in diesem Jahr ist das Jubiläum unseres schönsten Ortsteiles: 700 Jahre Stöppach (Anmerkung d. Red.: wir haben neun schönste Ortsteile in unserer Gemeinde!). Vom 14. bis 16. Juli 2017 präsentiert sich unser historisches Stöppach mit einem bunten Festprogramm rund um den Dorfteich. Das Jubiläum beginnt am Freitag Abend mit Bieranstich und einem fetzigen „Rock am Teich", am Samstag laden die Stöppacher zum Teichfest in der Dorfmitte mit A-Capella-Konzert der Stimmbande, offiziellen Festreden und zünftigem Festabend. Am Sonntag, nach dem Festgottesdienst mit Gospelchor und der Dorfchronik, ist dann „Stöppach ganz offen" mit verschiedenen ortstypischen Stationen und einem Kinder-Theaterstück zu Stöppacher Märchen und Sagen. Für kulinarische Köstlichkeiten sorgen die Ortsvereine und nachdem ich eine Stöppacher Wette verloren habe, darf ich selbst, Sie und andere Gäste bei diesem Jubiläum in Stöppach bewirten.
Gleich die Woche darauf, vom 23. bis 25. Juli, bieten wir Ihnen den ersten Untersiemauer Kinosommer. In Zusammenarbeit mit dem Regionalmanagement zeigen wir auf einer Großbildleinwand am Rathausplatz, hin- und mitreißende Film-Blockbuster. Illuminierte Kinosessel, Popcorn und Kino-Food sorgen für das richtige Ambiente zu diesem „Kino unterm Sternenhimmel".
Bereits zum dritten Mal findet am 20. August unser Konzert am Rathausplatz statt. Auch heuer wollen wir Ihnen wieder im Rahmen eines musikalischen Frühschoppens ein paar unterhaltsame Stunden bieten.
Und ebenfalls am Rathausplatz findet am zweiten Oktober-Wochenende die Untersiemauer Kirchweih statt. In diesem Jahr wieder als Plankirchweih mit Planburschen und -mädchen, Kirchweihbaum und allerlei weiteren Attraktionen.
Schließlich sagen wir im November an einem Gemeinde-Ehrungsabend einer Vielzahl von verdienten Gemeindebürgern „Danke", für ihr ehrenamtliches Engagement und oftmaligen Blutspendern für ihren Dienst am Nächsten. An diesem Ehrungsabend sollen in würdigem Rahmen auch die Sportlerehrungen (Sportabzeichen und Ortsmeisterschaft, Sportler/in des Jahres, beste Mannschaft, sportlichste Familie) für die Jahre 2016 und 2017 durchgeführt werden. Wie Sie sehen, liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger: bei uns ist immer was los! Vielleicht sehen wir uns ja mal bei einer der zahlreichen Veranstaltungen in unserer Gemeinde. Ich würde mich freuen!
Ihr Bürgermeister Rolf Rosenbauer

BGM2007

Brücke mit Pferdewagen- Itzbrücke in Scherneck?
Brücke mit Pferdewagen- Itzbrücke in Scherneck? Repro: Heinz Stammberger

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,
gerade bin ich von einem Außentermin wieder ins Büro gekommen, und jetzt will ich Ihnen noch schnell meine schönen Grüße ins Amtsblatt schreiben, denn gleich ist Redaktions-schluss.
Wir hatten Besprechung zur Bauausführung der anstehenden kleineren Tiefbaumaßnahmen im gesamten Gemeindegebiet, die wir in diesem Jahr durchführen müssen. Bei diesen kleineren Maßnahmen handelt es sich meist um Ausbesserungsarbeiten an Gehwegen und Straßen in unseren Ortsteilen.
So wollen wir in Scherneck, am „Schwarzacker" entlang der Häuser der Wohnungsbaugenossenschaft den Gehweg erneuern und in diesem Zuge an der Straßenseite einen Parkstreifen anlegen. Ebenfalls in der Straße „Schwarzacker"/„Heckenweg" müssen wir den Abwasserkanal reparieren und Setzungen in der Straße beheben. In Weißenbrunn am Forst muss am „Wirtsberg" die Straße auf einer Länge von ca. 80 Metern saniert werden, in Obersiemau der Gehweg im Kurvenbereich „Breiter Weg", in Meschenbach ist die Stützmauer an der „Wiesenstraße" zu stabilisieren und, und, und - alles kleinere Tiefbaumaßnahmen. In unserem Haushaltsplan 2017, der in der letzten Gemeinderatssitzung beschlossen wurde, haben wir auch größere Baumaßnahmen vorgesehen: Sanierung der Wasserleitung im „Kellerweg" in der Haarth, Sanierung der Abwasserleitung in der „Hirtengasse" in Scherneck und dann auch die Sanierung einiger Gemeindestraßen! Wie Sie vielleicht in den Tageszeitungen gelesen haben, beschäftigen sich einige Städte und Gemeinden des Landkreises mit dem Thema „Straßenausbaubeitragssatzung". Auch wir als Gemeinde Untersiemau wurden mittlerweile von der Rechtsaufsicht schriftlich und unmissverständlich aufgefordert, uns dieser Thematik zu stellen. Sobald ausreichend Informationen vorliegen, wird sich der Gemeinderat im Laufe des Jahres wohl oder übel auch hiermit intensiv beschäftigen müssen. Von unseren weiteren Projekten, die im Haushaltsplan 2017 der Gemeinde Untersiemau vorgesehen sind, will ich in meinen nächsten Berichten im Amtsblatt informieren. In jedem Falle legte der Gemeinderat bei der Beschlussfassung zum Haushalt ein Haupt-Augenmerk auf eine solide und nachhaltige Weiterentwicklung unserer Gemeinde.
Und ich lege bei meinen Außenterminen gelegentlich auch ein Augenmerk auf unsere schöne Natur in der Gemeinde Untersiemau. Der Frühling hat sich einstellt! Die Natur erblüht und die Gärten und Dörfer sind nett und hübsch auf Ostern herausgeputzt. Meinen herzlichen Dank allen, die sich in Vereinen oder auch privat, beim Schmücken der Osterbrunnen, der Pflanzbeete und der Hausgärten beteiligt haben.
Ein frohes und gesegnetes Osterfest!

150-Jahre alter Baum

Birkach am Forst- Alte Linde-
Birkach am Forst- Alte Linde- Foto: Heinz Stammberger

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,
wenn ein Baum erzählen könnte, was würde dieser alles berichten? Von Menschen im Ort, von Begebenheiten, von Ereignissen. So wie die imposante Eiche in der Haarth, die heute auf der Titelseite unseres Amtsblattes abgebildet ist. Ein wahrlich mächtiger Baum, er harret dem Frühjahr, wartet bis sich im Mai wieder die Knospen entfalten und kann im Sommer erträglichen Schatten spenden, all denen, die sich um seine Krone versammeln. Einige solcher
markanter Zeitzeugen haben wir in unserem Gemeindegebiet, aber nicht alle zeigen sich in dieser lebendigen
Stattlichkeit.
Vielmehr bereitet uns die Winterlinde in Birkach a.F. an der Siemauer Straße endlose Sorgen. Der ca. 150-Jahre alte Baum wurde vor ungefähr 35 Jahren zurückgeschnitten. Bedingt durch diese in der Vergangenheit erfolgte Kappung weist der Stammkopf Faulstellen auf. Die Fäulnis hat sich im Stamm ausgebreitet, Äste drohen herunter zu fallen und der Stamm am Baumzwiesel auseinander zu brechen.
Wir haben diese Linde von einem Sachverständigen begutachten lassen, dieser beschreibt „erkennbar abnehmende Vitalität" und „deutliche Wachstumsdefizite unterhalb des Stammkopfes". Zitat aus dem Gutachten: „Klar ist, dass dieser Baum durch die Kappung zum Dauerpflegefall geworden ist und in den kommenden Jahren weitere Untersuchungen und Pflegemaßnahmen notwendig werden". Selbst bei weiterführenden Untersuchungen zur Standsicherheit und jährlicher Begutachtung, ist der dauerhafte Erhalt dieser Linde sehr in Frage gestellt. Aus gestalterischer und ökologischer Sicht wäre die Linde sicherlich erhaltenswert, aber sollten wir nicht auch überlegen, diesen kranken und schwachen Baum bereits heute durch einen neuen zu ersetzen, um später unseren Kindern und der Nachwelt eine neue Linde mit kräftigem Wuchs in neuem Antlitz zu hinterlassen? Wir waren uns in der letzten Bauausschusssitzung zu diesem Thema nicht sicher, einen so drastischen Einschnitt vorzunehmen, ohne die Ansicht der Ortsbevölkerung zu kennen.
Deswegen, liebe Birkacher, lasst mir und den Entscheidungsgremien unserer Gemeinde hierzu Eure Meinung wissen, wie wir mit der Winterlinde an der Siemauer Straße umgehen sollen, damit wir möglichst einvernehmliche Schritte einleiten können.
Sicherlich ist es nicht leicht, sich von einem gewohnten Freund zu verabschieden, aber manchmal ist es vielleicht besser, sich zu trennen und den Weg frei zu machen.
Frei für neue Freundschaften! Ihr Bürgermeister Rolf Rosenbauer

Birkach am Forst-Alte Linde-

Die alte Linde in der Siemauer Strasse hat eine große Schadstelle wegen einer fehlerhaften Baumpflege. Der Baum steht im Gemeindeteil Birkach am Forst. Diese alte Linde steht in der Siemauer Strasse im Ortsteil Birkach am Forst. Wegen Schadstellen am Stamm ist die Sicherheit nicht mehr gewährleistet. Foto: Heinz Stammberger Die Linde hat wegen fehlerhafte Baumpflege in früheren Jahren eine grosse Faulstelle im Stamm. Laut Vorschlag der Verwaltung soll eine Fällung und eine Neuanpflanzung ins Auge gefasst werden. Foto: Heinz Stammberger
 
Untersiemau -Stöppach ( 10.02. 20109 )
In einer Blitzaktion wurden am Montag im Ortsteil Stöppach zwei rund 100 Jahre alte heimische Linden gefällt und am selben Tage noch entsorgt. Die beiden ortsbildprägende Bäume standen an einer wenig befahrenden Nebenstraße am „Alten Bockstall“ . Die Bäume dienten den Bewohner zur Ernte der heilbringenden Lindenblüten und den Stöppacher Senioren als eine schattenspendende Gelegenheit zu einem Dorfplausch. -------Vom früheren Bürgermeister M.B. wurde die Fällung genehmigt und sorgte für grosse Aufregung im Ortsteil Stöppach.--------weitere Hinweise hierzu finden Sie hier------------------
Fassungslos standen die Stöppacher Einwohner vor dem Stock der kerngesunden Linden.  

BGM 1705

Mitteilungen
Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,
für Frühaufsteher ist unser Rathaus der Gemeinde Untersiemau ab sofort donnerstags bereits ab 7.30 Uhr geöffnet!
Wir wollen mit dieser erweiterten Öffnungszeit noch ein Stückchen bürgerfreundlicher werden und Ihnen die Gelegenheit geben, dringende Besorgungen in der Gemeinde noch vor Ihrem regulären Arbeitsbeginn zu erledigen. Unser freundliches Rathausteam steht Ihnen also nun jeden Donnerstag ab 1/2 8 Uhr zur Verfügung. Darüber hinaus bieten wir Ihnen natürlich auch weiterhin die Möglichkeit, außerhalb unserer Öffnungszeiten einen für Sie passenden Gesprächstermin zu vereinbaren.
Gerne können Sie aber auch unsere Gemeinderatssitzungen besuchen und sich sozusagen „aus erster Hand" über die Vorhaben der Gemeinde Untersiemau informieren. Diese Sitzungen beginnen regelmäßig einmal in Monat am Donnerstag ab 19.00 Uhr. Die genauen Termine der Gemeinderatssitzungen erfahren Sie aus den jeweiligen Amtsblättern oder können Sie dem neuen Jahreskalender der Gemeinde Untersiemau entnehmen. Die nächste Gemeinderatssitzung findet am Donnerstag, dem 23. März 2017 statt, in der auch der Haushaltsplan mit Projekten und Investitionsvorhaben der Gemeinde für das Jahr 2017 beschlossen werden soll.
In der Sitzung am 26.01.2017 hat der Gemeinderat beschlossen, die Bepflanzung des Schernecker Friedhofes neu zu gestalten. Im letzten Jahr wurden dort die Hauptwege gepflastert und der Platz zur Grüngutentsorgung neu angelegt. Ebenso wurde ein neues Wasserbassin aufgestellt und an verschiedenen Stellen zusätzliche Wasserentnahmemöglichkeiten geschaffen. In Kürze sollen jetzt neue Bäume gepflanzt werden. Die Zierkirschen entlang des Hauptweges weisen seit mehreren Jahren starken Pilzbefall auf, weswegen sich diese Bäume nicht weiterentwickeln und in einem erbärmlichen Zustand dahin fristen. Hier sollen anstelle der befallenen Zierkirschen jetzt Kugelrobinien gepflanzt werden, die entlang des Hauptweges dem Besucher das Geleit in den Friedhof geben. Die mächtige Blaufichte am Metallkreuz musste gefällt werden, da diese in die Jahre gekommen und im Inneren doch recht licht wurde. Dort soll ein solitärer Amberbaum gepflanzt werden, der durch seine Einfärbung und das Werfen der Blätter im Herbst das Vergängliche und durch das Wiederergrünen im Frühjahr die Auferstehung symbolisiert. Das Metallkreuz wird restauriert und eine neue Hecke und Rosenstöcke sollen dieses Denkmal wieder neu zur Geltung bringen. Weitere Bäume werden an verschiedene Stellen im Friedhof gepflanzt und auf dem freien Bereich neben den halbanonymen Urnengräbern soll eine Trauerbuche stehen. Hier bietet sich später einmal die Möglichkeit, Graburnenplätze um die Trauerbuche herum anzulegen. Alles in Allem soll der Schernecker Friedhof mit diesen Pflanzmaßnahmen wieder in einen ansehnlichen Zustand gebracht werden, allerdings wird es naturgemäß einige Jahre dauern, bis sich die Bäume so richtig etabliert haben. Aber mit diesen Pflanzungen müssen wir jetzt beginnen, um unseren Schernecker Friedhof später wieder als einen ansehnlichen Ort der Ruhe und Besinnung zu erhalten. Soweit für heute und...
Bürgermeister Rolf Rosenbauer

überhöhte Fahrgeschwindigkeiten

Mitteilungen des Bürgermeisters
Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,
in meinen „schönen Grüßen" des Amtsblattes Nr. 22 vom 18.11.2016 befasste ich mich hauptsächlich mit dem Thema Verkehrssituationen in unserem Gemeindegebiet. Insbesondere überhöhte Fahrgeschwindigkeiten mancher uneinsichtiger Verkehrsteilnehmer führten überall in unserem Gemeindegebiet immer wieder zu Beschwerden und zu gefährlichen Situationen im Straßenverkehr. Mein Appell an die Vernunft der Verkehrsteilnehmer zeigt leider nur bedingt Wirkung, weshalb der Gemeinderat in seiner Sitzung vom 26.01.2017 der Anschaffung eines Geschwindigkeitsmess- und Anzeigesystems zugestimmt hat.
Mit diesen elektronischen Anzeigetafeln sollen Fahrzeugführer visuell auf die überhöhten Geschwindigkeiten hingewiesen und diese ggfs. auch geahndet werden. Wir wollen dieses Anzeigesystem jeweils über einen längeren Zeitraum (für mehrere Wochen) an sensiblen Strecken in unserem Gemeindegebiet aufstellen und in fortlaufendem Turnus nacheinander die gebotenen Straßenabschnitte kontrollieren. Grund unserer Überlegungen ist die dringende Forderung aus der Bürgerversammlung Obersiemau, bauliche Maßnahmen zu ergreifen, um die Raserei in der Ortsdurchfahrt zu unterbinden. Leider können dort, wie an anderen Stellen, kurzfristig keine baulichen Maßnahmen zur Verkehrs-Entschleunigung umgesetzt werden, deswegen erachten wir diese Alternative zunächst als „schnelle" Möglichkeit, den Straßenverkehr zu „verlangsamen".
Weitere Strecken möglicher Verkehrsüberwachungen wären:
Lichtenfelser Str. (Ortsausgang Untersiemau); Weinbergstr. (Haarth); Alte Schloßstr. (Scherneck); Gossenberger Str. (Ziegelsdorf); Bamberger Str. (Meschenbach); Seewiesenstr. (Weißenbrunn a.F.); Pyramidenweg (Untersiemau); Schenecker Str. Stöppach, etc., etc..
Ich möchte allen Fahrzeugführern, die in nächster Zeit an diesen Anzeigetafeln „rot" sehen, nahe legen, ihre gefahrenen Geschwindigkeiten den entsprechenden Vorschriften anzupassen und muss hinweisen, dass wir uns vorbehalten, diese Geschwindigkeitsmessungen von Zeit zu Zeit auch mit unangekündigten Radarkontrollen zu bekräftigen.
In diesem Sinne wünsche ich allen Fahrzeugführern auf unseren Straßen immer eine gute Fahrt und auch immer einen „grünen Smiley".
Ihr Bürgermeister Rolf Rosenbauer

Wiederstand der Bevölkerung

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,
es geht in die nächste Runde: Wie Sie bereits den Medien entnehmen konnten, wurde am 31.01.2017 der Netzentwicklungsplan Strom 2030 veröffentlicht. Nach massivem Wiederstand der Bevölkerung gegen zusätzliche Stromtrassen durch den Landkreis Coburg, wurde der bisherige Netzentwicklungsplan 2025 nicht weiter fortgeführt. Es gingen 15.575 Stellungnahmen besorgter Bürgerinnen und Bürger gegen zusätzliche Stromtrassen im Coburger Land ein und auch die damalige Großdemonstration in Rödental zeigte Erfolg.
Jedoch ist jetzt abermals Widerstand geboten! Im aktuellen Entwurf Netzentwicklungsplan 2030 (Version 2017) sind erneut die Trassen „p44" oder „P44mod" durch das Gebiet unseres Landkreises geplant. Die „P44mod" sieht vor, die errichtete Trasse vom Schaltpunkt Schalkau über Rödental - Ebersdorf - Sonnefeld - Weidhausen zum Umspannwerk Redwitz zu führen. Bei dieser Variante soll entweder neben der bestehenden weitere Strommasten entstehen, oder die erst neu errichteten Masten wieder abgebaut und durch wesentlich größere ersetzt werden. Die alternative „P44" verläuft vom Schaltpunkt Schalkau über Meeder - Bad Rodach - Seßlach weiter nach Grafenrheinfeld. Dabei ist es gleichgültig, welche der beiden Varianten favorisiert wird, beide würden zusätzliche Schneisen in unser schönes Coburger Land schlagen.
Bitte erheben Sie im Rahmen des Konsultationsverfahrens zum Netzentwicklungsplan 2030 Einspruch gegen diese geplanten Trassen „P44" und „P44 mod". Sie können diesen Einspruch entweder auf der Internetadresse www.konsultation@netzentwicklungsplan.de oder schriftlich auf dem Postweg an: Netzentwicklungsplan Strom. Postfach 100572. 10565 Berlin senden.
Hierzu hängt diesem Amtsblatt die letzte Seite als Vordruck an, die Sie bitte mit Ihren Daten, Ihrer Unterschrift und ggfs. weiteren Argumenten ergänzen. Dabei ist es nicht maßgeblich möglichst viele Argumente zu verwenden, vielmehr ist die Masse an eingehenden Stellungnahmen ausschlaggebend. Bitte geben Sie Ihre Stellungnahme pünktlich bis spätestens 28.02.2017 über die Eingabemaske der o.g. Internetadresse oder den Vordruck mit diesem Datum des Poststempels auf dem Postweg ein.
Zeigen wir uns solidarisch mit den betroffenen Nachbarkommunen und leisten in großer Zahl abermals Widerstand gegen die Verschandelung unseres schönen Coburger Landes!
Bürgermeister Rolf Rosenbauer

Mitteilung des Bürgermeister 1702

Untersiemauer Wappen
Untersiemauer Wappen erstellt: Heinz Stammberger

Es grüßt Euch die Gemää Siemau
„Sckerneck Helau!"

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,
das Faschingstreiben in unserer Gemeinde hat einen ersten Höhepunkt erreicht. Unter dem Motto: „Mit Humor am rechten Fleck, bei den Narren in Scherneck", lädt der TSV heuer wieder zu sechs Faschingssitzungen nach Scherneck,
„...dem schönsten Dorf in der Gemeinde, doch sind wir trotzdem ehrlich, Freunde, nicht Scherneck nur allein' ist's hier, neun schönste Dörfer haben wir!"
Letzten Samstag hat der Gemeinderat der Gemeinde Untersiemau gemeinsam die Faschingssitzung besucht.
„...So bin ich nicht allein gekommen und hab den Rat gleich mitgenommen. Die Räte all, sie sitzen hier, wie üblich halt, bei Wein und Bier."
Vielen Dank für das abwechslungsreiche Showprogramm, wir warteten
„... voller Spannung schon auf Ulk, Klamauk, auf Spott und Hohn, den Scherneck's Narren ausgedacht, damit ein jeder herzhaft lacht."
Unsere Hochachtung, den Schernecker Narren für die gelungenen Tanzeinlagen, für die stimmungsvollen Gesangsdarbietungen und die spritzigen Wortbeiträge, mit denen sie...
„... uns den Spiegel vorhalten, mit frischen Witzen und mit alten zu Bürgermeister's Missetat und Geplänkel im Gemeinderat."
Insbesondere die Damenweit konnte sich am graziösen Auftritt des Schernecker Männerballetts ergötzen.
„... Doch brave Räte woll'n wir sein bei dies' illustrem Stelldich-ein. Woll'n heut' auf Scherneck s'Glas erheben: Der TSV, hoch soll er leben!"
Den Besuch der Faschingssitzung nahm der Gemeinderat auch zum Anlass,
„... um einem Schelm aus Scherneck heut', zu Ehren hier, vor alle Leut'. Ein Narr, der all'n aus gutem Grund, bekannt ist wie ein bunter Hund. Ein Schernecker von ganzem G'müt und vollends in des Lebens Blut'.
Herrn Timo Kleiber wurde die Ehrenmedaille in Bronze der Gemeinde Untersiemau für sein hervorragendes, ehrenamtliches Wirken im TSV Scherneck verliehen. „Im Kreise seiner Narren" haben wir ihm nachträglich diese Medaille mit Urkunde an der Faschingssitzung in Scherneck überreicht.
Doch weil es sich in meinem Grußwort diesmal sehr um Scherneck dreht, der Vollständigkeit halber hier noch der Schlussreim meiner Büttenrede vom Samstag:
Das Dörfchen Scherneck, das ist kein Witz, liegt rechts am schönen Flüsschen Itz. Doch was Scherneck oft stiehlt die Schau, liegt links und heißt: Untersiemau. Scherneck, Hellau! - Untersiemau, Helau! - Scherneck, Helau!
Bürgermeister Rolf Rosenbauer

Verordnung-

Bürgermeister Rolf Rosenbauer (CSU)
Bürgermeister Rolf Rosenbauer (CSU) Neujahrsschwimmen 2017. Foto: Heinz Stammberger

Verordnung über die Reinhaltung und Reinigung der öffentlichen Straßen und die Sicherung der Gehbahnen im Winter
Aus aktuellem Anlass möchten wir die Bürger und Bürgerinnen hinweisen, dass die Sicherungsflächen an Werktagen ab 7.00 Uhr und an Sonn- u. Feiertagen ab 8.00 Uhr von Schnee zu räumen sind.
Bei Schnee-, Reif-, und Eisglätte sind die Sicherungsflächen anschließend mit abstumpfenden Stoffen (z.B. Sand. Splitt) zu sichern oder das Eis zu beseitigen. Bei besonderer Glättegefahr (z.B. an Treppen oder stärkeren Steigungen) ist das Streuen von Tausalz zulässig.
Diese Sicherungsmaßnahmen sind bis 20.00 Uhr so oft zu wiederholen, wie es zur Verhütung von Gefahren erforderlich ist.
Bitte verwenden Sie Streusalz nur in geringen Mengen um die Umwelt zu schonen!
Aufgrund von parkenden Fahrzeugen auf öffentlicher Verkehrsfläche, kommt es häufig dazu, dass Winterdienstfahrzeuge ausweichen müssen und dadurch bereits geräumte Gehwege mit Schnee bedecken. Deshalb bitten wir alle Bürgerinnen und Bürger, ihre Fahrzeuge möglichst auf dem eigenen Grund oder auf vorgesehene Parkflächen abzustellen. Um Unmut in der Nachbarschaft zu vermeiden.
Amtsblatt 1702 Untersiemau
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Untersiemau 2017